Cintira

Völker auf Cintira

Menschen

Der Mensch ist ein recht vielseitiges Volk, das ursprünglich auf fast ganz Cintira verbreitet gewesen war, im Laufe der Zeit jedoch richtung Mittel-Cintira migrierte.

Als die meisten Menschen auf die Kontinentmitte umgesiedelt hatten, besannen sie sich wieder auf ihren gemeinsamen Ursprung, entwickelten eine Gemeinsprache und schmiedeten wertvolle Bündnisse. Vor 50 Jahren gelang es sogar zwei menschlichen Geschwistern, die Magie wiederzuentdecken.

Doch in jüngster Zeit wurde der Zusammenhalt der menschlichen Völker durch viele Konflikte und Intrigen zerrüttelt, wodurch neue Allianzen einiger Reiche mit fremden Völkern nötig wurden.

Gracs

Gracs sind humanoide Lebewesen, welche hauptsächlich in der Shkrob-Wüste heimisch sind. An das heiße Klima der Wüste haben sie sich im Laufe der Zeit angepasst. Ihre Kultur wird von den anderen Völkern Cintiras als barbarisch betrachtet, da sie sehr kriegerisch geprägt ist, was nicht zuletzt der Grund für viele Konflikte mit den Menschen ist.

Dennoch kam es besonders in den Grenzgebieten häufig zu Vermischungen von Menschen und Gracs, woraus die Halb-Gracs hervorgingen.

Trou

Die womöglich größten Humanoiden Lebensformen auf Cintra sind als Trou bekannt. Diese weisen Riesen leben zurückgezogen auf den Nördlichen Inseln.

Über die Trou ist sehr wenig bekannt, da sie bis vor kurzem kaum Kontakt zu anderen Völkern pflegten und nicht viele Menschen genügend Abenteuerlust haben, um eine Reise in deren Heimat zu wagen.

Luvani

Luvani sind ein ausgestorbenes Volk welches den Geschichten nach vor den Menschen Cintira bewohnt hat. Es wird vermutetet das die Luvani bereits vor tausenden von Jahren Magie genutzt haben. Einigen Adelshäusern wie der Mala-Familie wird nachgesagt nachkommen der Luvani zu sein. Menschen mit Luvani Blut sollen besonders attraktiv und intelligent sein.

Artefakte aus der Luvani Kultur erfreuen sich bei Sammlern besonders großer Beliebtheit.

Orte

Mala-Reich

Die Hauptstadt des Mala-Reiches ist Mala-fure. Die politische Situation ist angespannt seit dem Stin-fure sich mit der Feuerakademie verbündete und einen Aufstand ausübte um die Herrscher zu stürzen.

Dala-Reich

Das Dala-Reich entstand vor hunderten Jahren als die Mala-Familie über ganz Mittel-Cintira herrschte. Nach einem Streit wurde das Reich in zwei Hälften geteilt und fortan von der Zweigfamilie Dala regiert.

Dieses Reich ist militärisch geprägt. Die Kirche des Illonarismus ist sehr stark vertreten und Magie streng verpönt.

Lazern-fure

Durch den Sklavenhandel mit den Gracs konnte sich die Stadt schnell zu einer prachtvollen und reichen Metropole entwickeln welche von den größten Familien und deren Kartellen geführt wird.

Die Stadt hat einen großen Zugriff auf Ressourcen wie Metalle und Erze aber auch Gold. Dala-fure stellt Soldaten zur Verteidigung der Stadt vor Grac Stämmen zur Verfügung und wird dafür mit Material beliefert welches sie zu neuen Rüstungen und Waffen verarbeiten.

Die Stadt steht Magiern offen gegenüber da diese häufig als private Söldner für Karawanen durch die Shkorbwüste rekrutiert werden.

Shkrobwüste

Die Shkrob Wüste wird von Grac Stämmen bewohnt. In der Stadt Gok’shrthtash soll dem glauben der Gracs nach der große Feuergeist Gok den heiligen Sand vor dem ewigen Eis befreit haben.

Südhorn

Das Südhorn ist ein Treffpunkt für Händler und wichtiger Ort für den Handel mit Waren welche in Mittel-Cintira zu hohen Preisen auf den Markt gebracht werden. Ebenfalls sind die Tropenwälder des Südhorns die Heimat von hochentwickelten Gracs die in kleineren Stämmen leben.

Horiin-fure

Nach seiner Verbannung aus Mittel-Cintira lies sich Horiin Malzu im Norden mit seinen Anhängern nieder und gründete die Stadt Horiin-fure.

Die Chronik

Die Chronik beschreibt die Geschichte von Cintíra

v.d.A. = „Vor der Ankunft“ (der Göttergesandten).

n.d.A = „Nach der Ankunft (der Göttergesandten).


917 n.d.A. (Gegenwart)

50 Jahre nach der Wiederentdeckung der Magie herrschen grausame Kriege geführt von den mächtigsten Magiern zwischen den Städten. Seit der Verbannung des Hexenmeisters Horiin Malzu aus Mittel-Cintira versuchen die großen Führer die Gunst der Magier zu gewinnen um in ihrem Kampf um Land und Einfluss einen entscheidenden Vorteil zu erhalten. Abseits der Kämpfe nahe der Shkrobwüste versucht der Magier Hanper Umer im verbogenen Unterstützer für sein Vorhaben zu finden um Notfalls mit Gewalt die Nutzung der Magie durch ein Gesetzt regulieren zu können.


867 n.d.A.

Die Geschwister Malâ-Stîn und Malâ-Tiré entdecken bei einer Untersuchung der Ruinen des Maturân-Tempels die Magie.


1 n.d.A.

Bald verschwinden die Gesandten, doch ihr Vermächtnis bleibt. Errichtung gewaltiger Tempel an den Ankunftsorten. Zunehmende Verehrung der Gesandten und Erweiterung des Kultes.


Die Ankunft

Die fünf Götter-Gesandten vertreiben die Dämonen und der der Fünfgötter-Glaube ensteht.


132 v.d.A

An der Erdoberfläche entstehen Risse durch exzessiven Rohstoffabbau. Dämonen befallen Cintira


ungefähr 1500 v.d.A

Gelehrte entwickeln eine Schrift zum austausch von Informationen.


ungefähr 3000 v.d.A.

Menschen besiedeln das fruchtbare Mittel-Cintira. Erste Begegnungen mit den Gracs endeten in Konflikten